Dialog über Grenzen hinweg

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Landschaften wandeln sich stetig, sei dies aufgrund natürlicher Prozesse, menschlicher Aktivitäten oder einer sich verändernden Wahrnehmung. Eine Entwicklung kann nur dort stattfinden, wo diese Grenzen gemeinsam überwunden werden und wo ein Dialog stattfindet. Mit dem 2. Schweizer Landschaftskongress wird genau das in den Fokus gestellt. Wo Grenzen sind, gibt es ein Hüben und Drüben, ein Innen und Aussen. Mitunter sind sie scharf und scheinen unüberwindbar, mitunter ein diffuses Weder-Noch oder lähmende Zwischenräume. Die Grenzen verlaufen in unterschiedlichster Ausprägung – zwischen Siedlung und Landwirtschaft oder als zerschneidende Verkehrstrassen, zwischen unterschiedlichen Nutzungen oder durch die Unterteilung in verschiedene Raumtypen. Manchmal jedoch sind die Grenzen vorallem in den Köpfen. Gefragt ist Zusammenarbeit. Dafür wollen wir am 2. Schweizer Landschaftskongress die unterschiedlichen Kulturen, Vorstellungen, Wissenssysteme, Staats- und Verwaltungsebenen und natürlich vor allem Fachleute zusammenbringen. Der 2. Schweizer Landschaftskongress findet parallel und in Zusammenarbeit mit dem Event zum 20-Jahr-Jubiläum der Europäischen Landschaftskonvention (ELC) statt.

Landschaft ist überall und stösst trotzdem überall an Grenzen. Dialog über Grenzen hinweg – beim Thema des 2. Schweizer Landschaftskongresses am 19./20. Oktober 2020 in Lausannegeht es genau darum. Der Kongress hat zum Ziel, gemeinsame Werte und Qualitäten, aber auch Bruchstellen und Kontroversen aufzudecken und eine fruchtbare Debatte zur Weiterentwicklung der Landschaft anzustossen.

Kontakt

Kongressmanagement

Maarit Ströbele
Forum Landschaft, Alpen, Pärke
Akademie der Naturwissenschaften Schweiz
Tel. +41 (0) 31 306 93 48
E-Mail: maarit.stroebele@scnat.ch


 

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